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Montag, 8. Oktober 2012

Venezuela: Deutlicher Wahlsieg für Chavez

Wochenlang war in unseren Medien vom "Kopf-an-Kopf-Rennen" die Rede. Jetzt siegte Hugo Chavez mit 10 Prozent. Und das als erneute Wiederwahl. Kohl, Schröder, Merkel würde man "Unbesiegbarkeit" attestieren. Anders, wenn es um Politiker geht, die nicht im Fahrwasser von US-Flugzeugträgern paddeln.

Tagesschau.de meldet: "Beobachter hatten mit einem knappen Ergebnis gerechnet." - Was sind das für "Beobachter"? Mir ist aus Caracas-Verwandtenkreisen bekannt, dass es für Chavez auch in der Oberklasse Anhängerschaft gibt, die zwar nicht glücklich über dessen Konfrontationskurs gegen die USA sind, aber sehr wohl einverstanden mit der Nationalisierung z.B. der Öl-Förderung.
Die Titel der ARD-Berichterstattung waren noch gestern (7.10.2012) albern tendenziös: "Endet nach vierzehn Jahren die Ära Chavez?" und "Offenes Rennen um das Präsidentenamt"
 Im ZDF versteigt sich Korrespondent Andreas Wunn sogar zu der "großen Frage, ob Hugo Chavez eine Niederlage einfach akzeptieren und abtreten würde."
Die "Beobachter" haben offenbar Probleme mit nüchterner Berichterstattung. Wie bei den vorherigen Wahlgängen wohl eher "Meldungen" nach dem "Wünsch-mir-was"-Prinzip. Chaves ist seit 1999 Präsident Venezuelas.
Die neue Amtszeit dauert bis 2019. Ob er sie politisch und - an Krebs erkrankt -gesundheitlich durchsteht, ist gleichwohl fraglich.

Markus Rabanus >> Diskussion

Mittwoch, 5. November 2008

Obamas Wahlsieg ist ein Sieg für die Menschheit

Ein US-Präsident, über den sich die Mehrheit der Menschheit freut. Das darf gefeiert werden.
  • Diskussion
  • Sonntag, 10. Februar 2008

    Barack Obama wäre der Richtigere

    Barack Obama setzt sich für eine Atomwaffenfreie Welt ein. Wenn Obama die US-Präsidentschaftswahlen gewinnt, wäre er der zur Zeit einzige Präsident eines Atomwaffenstaates, der den Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag nachzukommen verspricht.
    Sein historisches Verdienst ist jedoch auch jetzt schon, überhaupt dieses Thema in den USA salonfähig gemacht zu haben.
    Weiteres Verdienst ist, dass Obama hervorragend begründet, warum gerade in strittigsten Fragen und gerade auch mit den unbequemsten Regimes auf den Verhandlungsweg nicht verzichtet werden darf. Obama ist offenbar ein Politiker des Diplomatischen Imperativs. Und das allein ist für ihn als Professors des Rechts angemessen. Ich wünsche ihm ausreichende Unterstützung, Erfolg in der Überwindung eines schwierigen Erbes und Erfolg in den Chancen daraus.

    Markus Sebastian Rabanus 200802 >> Diskussion
    meine Forderungen >> US-Wahlen 2008

    Samstag, 9. Februar 2008

    Einmischung in US-Wahlkampf



    Meine Forderungen an die US-Politik:

    1. Wenn die USA "Weltpolitik" machen möchten, dann müssen sie die Welt auch mitbestimmen lassen, also insbesondere militärische Interventionen von den Entscheidungen der Vereinten Nationen abhängig machen.

    2. Wenn die USA nicht energischer auf Drosselung ihres Energie- und Ressourcenverbrauchs bedacht sind, werden die USA wenig dafür leisten können, dass sich die politischen Verhältnisse der Welt Politik auf Gerechtigkeit gründen und die Umwelt geschützt wird.

    3. Wenn die USA von anderen Staaten den Verzicht auf Atomwaffen verlangen, so ist das absolut richtig, aber falsch ist, dass die USA ihre eigenen Atomwaffen behalten wollen und modernisieren anstatt auf ein Verbot aller Atomwaffen und entsprechende Kontrollverträge zu drängen. Ich fordere von den USA keinen einseitigen Atomwaffenverzicht, obwohl es auch dafür die besseren Argumente gibt, aber genau darum ist die Forderung berechtigter, dass sich die USA für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen.

    -markus rabanus- >> Diskussion